Über mich

Ich bin Eric Urs Barth, Medium und Hagazussa.

Die geistige Welt und ihre Geistwesen gehören zu meinem Leben, solange ich mich erinnern kann. Schon als Kind sah und spürte ich Verstorbene und andere Wesen, lange bevor ich Worte dafür hatte. Auch in meiner Ahnenlinie bin ich damit nicht allein. Ich stamme aus einer Linie von Seherinnen.

Im Laufe meines Lebens durfte ich von Schaman:innen, Medizinleuten und Zauber:innen aus unterschiedlichen Teilen der Welt lernen, unter anderem aus Peru, Nordamerika und Alaska, Schweden und Norwegen, Tuva und Burjatien und aus Irland, Wales und England. Diese menschlichen und magischen Begegnungen haben mich tief geprägt.

Dabei wurde mir früh deutlich, dass mein eigener Weg nicht darin liegt, die Traditionen anderer Kulturen zu übernehmen. Was ich dort lernen durfte, sollte mich erinnern und mir helfen, die Ahnenwege meines eigenen Kulturraums wiederzufinden und neu zu beleben: zwischen Wales und Irland im Westen, Skandinavien im Norden, dem heutigen Polen und Russland im Osten und Frankreich im Süden.

Hagazussa zu sein nimmt heute den zentralen Platz in meinem Leben ein.

Meinen Platz finden

Mein Weg hierher war nicht geradlinig. In der Zeit vor meinem Ja zur Hagazussa habe ich Biologie, Psychologie und Pädagogik studiert, als Veranstaltungskaufmann gearbeitet und mehrjährige Ausbildungen in Homöopathie, Phytotherapie, Leibarbeit und Entspannungsverfahren abgeschlossen. Immer auf der Suche nach dem, was mich nährt, was mich erfüllt. Doch ohne auf den Ruf der Geister und Ahnen zu hören, war alles nichts. Nichts hat mich glücklich gemacht, nichts hat sich richtig oder ganz angefühlt.

Erst meine Hingabe an das Hagazussa-Sein, nach langer Gegenwehr und schamanischer Krankheit, hat mich an den richtigen Platz gebracht: an meinen Platz in der Welt.

Mein Leben heute

Ich lebe mit meinem Ehemann und unseren Hunden auf dem Land. Viel von dem, was mich nährt, findet draußen statt: im Wald, am See und in unserem Garten. Dort verbringe ich viel Zeit damit, zu sitzen, zu lauschen und von den Tier- und Pflanzenleuten zu lernen. Wir bauen mit dem Wohlwollen der Pflanzenleute eigenes Gemüse und Räucherpflanzen an, und vieles von dem, was später in meine Arbeit einfließt, beginnt genau dort: in Beziehung, Beobachtung und Alltag.

Ich brauche diese Nähe zur lebendigen Welt nicht als Ausgleich zu meiner Arbeit. Sie ist Teil davon, und vor allem Teil meines Lebens.

Meine Vision

Ich möchte dazu beitragen, die Menschen Europas, v.a. der westlichen Industrienationen, wieder heimzuholen in den Kreis aller Wesenheiten. Herunter vom hohen Ross der vermeintlichen „Krone der Schöpfung“, zurück an unseren Platz in der Gemeinschaft des Lebendigen, als Gleiche unter Gleichen.

Denn auch unsere europäische Magie wird gebraucht im Kanon der Welten. Und sie wird schmerzlich vermisst bei der Heilung der Welt.

Unsere Trennung von der Gemeinschaft des Lebendigen ist für mich der tiefliegenste Grund für die katastrophale Lage, in die wir die Welt manövriert haben. Als Menschen allein können wir nicht mehr heilen, was wir Mutter Erde angetan haben. Nach menschlichem Ermessen haben wir unsere Zukunft längst verspielt.

Aber es gibt noch den Faktor Wunder. Das sind die nicht-menschlichen Leute, die magischen Leute, die Wesen der sichtbaren und unsichtbaren Welten. Wenn es uns gelingt, ihr Vertrauen zurückzugewinnen, Beziehungen zu erneuern und wieder Teil ihrer Gemeinschaft zu werden, dann haben wir gemeinsam eine Chance. Eine Chance, Mutter Erde, das Herzholz von Yggdrasil, zu heilen und zu bewahren.